By On 26th January 2016

Die Work-Life-Balance Bewegung ist nicht erst seitdem die großen Unternehmensberatungen und Banken sie versprechen und doch nicht halten aller Munde. Unzählige Artikel geben Tipps, wie man zu mehr Freizeit als Ausgleich zur Arbeit kommt. Wir haben da eine sehr gute Idee: Wer mit „Work“ fertig ist, darf auch „Life“ haben – nur verzetteln wir uns leider allzu oft und verlassen viel zu spät mit dem Gefühl das Büro, doch nicht ganz fertig zu sein.

Wir möchten Dir hier 5 Tipps vorstellen, Deine Produktivität so zu steigern, dass Du guten Gewissens das Büro verlässt und Deine Haken an den Tag setzen kannst. Ja, ein oder zwei dieser Tipps sind Euch sicher bekannt, dennoch im Kollektiv nicht weniger effektiv.

Hier die 5 wichtigsten Tipps:

1. Priorisieren

Nimm Dir am Anfang des Jahres, am Anfang des Monats, am Anfang der Woche und am Anfang des Tages Zeit für Planung. Für die Jahresplanung solltest Du einen Tag verwenden, für die Monatsplanung eine Stunde, für die Wochenplanung 10 Minuten und die Tagesplanung kannst Du in einer Minute erledigen. Wichtig ist, dass Du Dir die anstehenden Aufgaben bewusst machst und nach deren Dringlichkeit priorisierst. Du hast ein Ziel: Alle Aufgaben, die Du Dir am Anfang vornimmst, müssen erledigt sein, alles andere kann warten. Diese Konsequenz musst Du Dir aneignen, was leichter gesagt, als getan ist. Kunden rufen an, E-Mails als „wichtig“ markiert kommen an und Deine Mitarbeiter haben Fragen über Fragen. Was uns zum zweiten Punkt bringt.

2. Mitarbeiter-Zeiten festlegen

Mitarbeiter nehmen Zeit in Anspruch, ob sie selbstständig oder weniger selbstständig sind. Gelegentliche Zwischenfragen treten immer auf, die Frage ist, wie Du damit umgehst. Natürlich hat Dein Mitarbeiter das Gefühl, dass sein Problem gerade jetzt in diesem Moment das wichtigste auf der Welt ist, die Frage ist aber wie wichtig das Problem im Zusammenhang mit Deinen eigenen Prioritäten sind. Lerne nein zu sagen und mache fest Termine aus, in denen besprochen wird, was besprochen werden muss.

3. Nutze Tools

Ja, unter manchen Start-ups und Tech-Firmen ist ein wahrer Wettstreit ausgebrochen, wer wie viele Tools nutzen, die am besten noch alle synched, interlinked und connected sind. Dennoch solltest Du Dir bewusst sein, wie viel mehr Effizienz ein gutes Tool an der richtigen Stelle bringen kann. Schau Dich nach erprobten Klassikern wie Trello, Slack oderSalesforce um – Trello und Slack sind kostenlos, bei Salesforce gibt es eine kostenlose Testversion.

4. Time Deine Meetings

Meeting dauert mal wieder länger und ist auch gar nicht so schlimm? Doch ist es. Das heißt in den meisten Fällen, dass Du nicht über die Inhalte Bescheid wusstest und andere Aufgaben in den Hintergrund rücken. Deshalb denke bevor Du ein Meeting ansetzt darüber nach, was der Inhalt genau ist und was von wem wie lange besprochen wird und setze dann eine Zeit an, die eingehalten werden muss. Wenn Du im Meeting merkst, dass es zeitlich knapp werden könnte, mach Druck, um alle fokussiert zu halten.

5. Lege nächste Schritte fest

Was auch immer Du machst, sollte eine nächste Aktion und/oder Aufgabe nach sich ziehen. Diese nächsten Schritte sind das Ergebnis eines jeden Gedankenprozesses und der Grund aus dem Du diesen Prozess überhaupt angestoßen hast. Formuliere sie klar und deutlich und stecke sie direkt wieder in Deine Aufgabenliste (siehe Punkt 1).

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